Die Idee

Berlin hat große Defizite, aber auch Potenziale, um zukunftsfähig zu werden. Die Politik alleine wird die Lösung dafür nicht finden, zumindest nicht umsetzen können. Hierzu bedarf es der Ideen, des Anschubs und der begleitenden Unterstützung aus der Gesellschaft. Eine Arena dafür ist das Stadtgespräch. Seine Teilnehmer/innen adressieren Wünsche und Vorstellungen nicht in klassischer Weise nur an die Politik und Verwaltung, sondern blicken vor allem auf sich selbst, die Berliner Zivilgesellschaft. Deren Bereitschaft, Verantwortung für die Stadt zu übernehmen, gilt es zu entwickeln und eine Basis für die Umsetzung bereits zu stellen.

Das Stadtgespräch ist mehr als eine Beratung für die Politik. Es ist die aktive Beteiligung der Zivilgesellschaft an der Entwicklung. Das Stadtgespräch bezieht als besondere Entwicklungsressource der Stadt die Kenntnisse und Erfahrungen derer ein, die nicht bereits qua Amt “zuständig” sind für die Geschicke der Stadt, sondern die sich auch ungefragt zu Wort melden und deren Kompetenz, Engagement und Verantwortungsbereitschaft Berlin nützen werden. Erreicht werden soll somit ein besserer Dialog zwischen Zivilgesellschaft und Politik in Berlin mit klaren Zielsetzungen und umzusetzenden Ergebnissen.

Die Hauptarbeit findet in Arbeitsgruppen statt, die sich themenbezogen zusammenfinden. Die Teilnahme an den Arbeitsgruppen steht allen Interessierten offen. Die Arbeit der Gruppen wird in einer Lenkungsgruppe regelmäßig zusammengetragen, um die Ergebnisse nicht nur zu berichten, sondern zu diskutieren und zu reflektieren. Die Lenkungsgruppe trifft sich ca. alle sechs Wochen.