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Zwei Themenbereiche wurden diskutiert, werden derzeit jedoch in keiner aktiven Arbeitsgruppe bearbeitet. Sie werden zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgegriffen bzw. in anderen Zusammenhängen erörtert, denen sich das Stadtgespräch verbunden fühlt.

Status als Hauptstadt

Berlin wird in Deutschland als Hauptstadt akzeptiert und sogar begrüßt, mindestens jedenfalls ernst genommen. Deshalb steht nun an, das Zusammenwirken der Bundesländer und ihrer Hauptstadt zum gegenseitigen Vorteil “in Betrieb zu nehmen”. Die Länder sind offensichtlich dazu bereit, was nicht zuletzt der Erfolg der “Hauptstadt-Reden” der Ministerpräsidenten der deutschen Bundesländer zeigt. Bei der Diskussion des Themas geht es

  • um den Nutzen, den die Länder durch einen Auftritt in Berlin haben können: Zur Präsentation ihrer Möglichkeiten auf kulturellem, auf wissenschaftlichem, auf wirtschaftlichem Gebiet sowohl gegenüber der Hauptstadtgesellschaft, vor allem jedoch die größere Aufmerksamkeit national und international zu nutzen, die auf die Hauptstadt gerichtet ist.
  • um die Beteiligung an der Formung der “nationalen Visitenkarte” die eine Hauptstadt darstellt: in gesellschaftlicher, sozialer, kultureller und politischer Hinsicht.
  • darum, wie zwischen den “Gesellschaften” der Bundesländer und der Stadtgesellschaft Berlin solche Ziele und Absichten zum Tragen kommen können. Welche Rolle kann die Berliner Zivilgesellschaft spielen bei der Aufgabe, Berlin zu einer Hauptstadt aller Deutschen zu machen?
  • um die Art und Weise, wie die politische Mitwirkung der Bundesländer an der Entwicklung ihrer Hauptstadt angesichts der o.g. Ziele kontinuierlich, nachhaltig zu organisieren ist.

Schule und Bildung

Schule und Bildung ist ein Schlüssel zu einem gelingenden, selbstbestimmten Leben, doch ebenso für die Gesellschaft als Ganzes heute die wichtigste Ressource für künftigen wirtschaftlichen Erfolg. In Berlin ist hier viel zu tun: Bildungserfolg muss für alle möglich sein, unabhängig vom Elternhaus oder dem Wohnquartier.

Der Schlüssel zu einem gelingenden, selbstbestimmten Leben.

An die Schulen werden dabei zu Recht hohe Erwartungen geknüpft. Eltern, Wirtschaft und weiterführende Bildungseinrichtungen erwarten die Vermittlung von Kompetenzen, die eine solide berufliche Entwicklung der Schüler ermöglichen. Sie erwarten zudem, dass Kinder und Jugendliche Verhaltensnormen erwerben, die einen friedlichen und respektvollen Umgang miteinander garantieren. Gleichzeitig leiden die Schulen jedoch an mangelnder Ausstattung und Überlastung durch die hohen Ansprüche. Verantwortlichkeiten werden dabei zwischen Schule, Staat und Elternhaus hin- und hergeschoben.

Aus der Zivilgesellschaft können nicht nur wichtige Impulse für Verbesserungen in der Bildungslandschaft kommen, sondern auch ganz praktische Unterstützung für Schulen, Lehrende und Lernende. Wichtige Fragen zu Schule als gesellschaftlicher Einrichtung kreisen um das drängende Thema, wie die Bildung und Erziehung der nachwachsenden Generation stärker zu einer Angelegenheit der Stadtgesellschaft werden kann, für die sich mehr Menschen verantwortlich fühlen. Wie kann die Schule gestärkt werden, damit sich gesellschaftliche Bindungswirkung entfalten und die an sie gestellten Erwartungen erfüllt werden können?

Mitglieder des Stadtgesprächs haben sich an zwei Veranstaltungen “Partner für Schulen” beteiligt und arbeiten – zusammen mit Anderen – an Projekten, um Schulen und andere bildungsorientierte Akteure besser untereinander zu vernetzen.

Links:
>> Kooperation mit außerschulischen Partnern (Senatsverwaltung für Bildung)
>> Liste “Partner für Schulen”: Außerschulische Partner zur Unterstützung von Schulen (.pdf-Datei)