Themen

Die aufgegriffenen Themen sind Themen, die die Potentiale der Stadt zeigen sollen und gleichzeitig auch Möglichkeiten beinhalten, als Bürgerschaft tätig zu werden. Die Bearbeitung und detaillierte Ausformung liegt bei Arbeitsgruppen. Im Folgenden sind aktuelle und abgeschlossene Themen aufgeführt:

Bürgerschaftliche Mitverantwortung

Die vermeintliche Kluft zwischen den Bürger/innen, den Wähler/innen und Kritikern einerseits und den Politikern und Machern andererseits soll verringert werden. Denn letzendlich geht es hier um das alle Angehende, um das allen Gemeinsame, von dem letztlich alle abhängig sind und profitieren. Es ist deshalb an der Zeit, sich Gedanken zu machen über eine angemessene, im Interesse aller möglichst effektive Verortung gesellschaftlicher Aktivitäten gegenüber Politik und Verwaltung, aber auch gegenüber Wirtschaft, Wissenschaft, Bildungssystem und Kultur. Solch eine bessere Verortung sollte gerade von denen bedacht und entwickelt werden, die mit teilweise sehr unterschiedlichen Ansätzen und beruflichen sowie privaten Rückbindungen über vielfältige Erfahrungen zur zukunftsfähigen Entwicklung unserer Gesellschaft wichtige Beiträge liefern können.

Eine wirksame Mitverantwortung von Bürgern bei der Vorbereitung politischer, wirtschaftlicher, sozialer, ökologischer, kultureller und administrativer Entscheidungen erfordert interaktive, offene und transparente Arbeitsverfahren zwischen Bürgern und Entscheidern. Um eine nachweisbare Wirksamkeit zu erlangen, brauchen solche Verfahren Grundsätze und Bedingungen, die die Ernsthaftigkeit und Realisierungsfähigkeit der bürgerschaftlichen Mitverantwortung und des bürgerschaftlichen Handelns sicherstellen. Im Stadtgespräch Berlin werden diese Grundsätze diskutiert, um verbindliche Leitlinien für zukünftige Verfahren zu erarbeiten. Siehe dazu: Leitlinien für bürgerschaftliche Mitverantwortung

Weitere Informationen: Memorandum Bürgerschaftliche Mitverantwortung

Wasser bewegt Berlin

Wasser und besonders die Wassernutzung in Berlin ist besonders geeignet, das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung mit seinen ökologischen, ökonomischen und sozialen Komponenten einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Weitere Informationen

wirBerlin

Uns von der Initiative wirBERLIN liegen vor allem die Themen Wohn- und Lebensqualität, Erscheinungsbild und Gastfreundschaft der Stadt am Herzen. Dazu wollen wir das bereits vorhandene vielfältige Engagement der Bürger(innen) unterstützen und vernetzen. Zugleich gilt es aber auch, neues Engagement zu generieren und zu fördern.

wirBERLIN hat deshalb eine Reihe von Aktivitäten – wie den landesweiten Aktionstag im Herbst – entwickelt, um die Menschen in unserer Stadt zu mehr Verantwortung für ihr Wohn- und Lebensumfeld zu motivieren.

Gemeinsam bringen wir Berlin voran – denn: wir sind BERLIN

Internetpräsenz von wirBerlin

Projekte für dem sozialen Zusammenhalt in Berlin

Auf einer Facebookseite werden Menschen, Organisationen und Initiativen vorgestellt, die zu einer Verbesserung des sozialen Zusammenhalts in Berlin beitragen. Sie zeigt, wie sich Menschen, Organisationen und Initiativen in Berlin dafür einsetzen, den sozialen Zusammenhalt zu festigen. Dazu erhalten die jeweiligen Akteure die Möglichkeit, sich vorzustellen und ihre Erfahrungen auszutauschen, um noch erfolgreicher dafür zu wirken, dass die Menschen in Berlin gut und solidarisch miteinander leben.

Metropolregion Berlin-Brandenburg / Regionale Verflechtung

Die Metropolregionen sind in Deutschland ein vielfach realisiertes Modell länderübergreifender Kooperation zum Vorteil aller Beteiligten. Die Metropolregion ist der Weg, einer konstruktiven Zusammenarbeit innerhalb der Region den Rahmen zu geben: für den gemeinsamen Wirtschafts- und Lebensraum eine Identifikation zu stiften, sowie die Region nach außen gemeinsam als Partner zu präsentieren und anzubieten.

Status als Hauptstadt

Berlin wird in Deutschland als Hauptstadt akzeptiert und sogar begrüßt, mindestens jedenfalls ernst genommen. Deshalb steht nun an, das Zusammenwirken der Bundesländer und ihrer Hauptstadt zum gegenseitigen Vorteil “in Betrieb zu nehmen”. Die Länder sind offensichtlich dazu bereit, was nicht zuletzt der Erfolg der “Hauptstadt-Reden” der Ministerpräsidenten der deutschen Bundesländer, die die Stiftung ZukunftBerlin durchführt, zeigt. Bei der Diskussion des Themas geht es

  • um den Nutzen, den die Länder durch einen Auftritt in Berlin haben können: Zur Präsentation ihrer Möglichkeiten auf kulturellem, auf wissenschaftlichem, auf wirtschaftlichem Gebiet sowohl gegenüber der Hauptstadtgesellschaft, vor allem jedoch die größere Aufmerksamkeit national und international zu nutzen, die auf die Hauptstadt gerichtet ist.
  • um die Beteiligung an der Formung der “nationalen Visitenkarte” die eine Hauptstadt darstellt: in gesellschaftlicher, sozialer, kultureller und politischer Hinsicht.
  • darum, wie zwischen den “Gesellschaften” der Bundesländer und der Stadtgesellschaft Berlin solche Ziele und Absichten zum Tragen kommen können. Welche Rolle kann die Berliner Zivilgesellschaft spielen bei der Aufgabe, Berlin zu einer Hauptstadt aller Deutschen zu machen?
  • um die Art und Weise, wie die politische Mitwirkung der Bundesländer an der Entwicklung ihrer Hauptstadt angesichts der o.g. Ziele kontinuierlich, nachhaltig zu organisieren ist.

Schule und Bildung

Schule und Bildung ist ein Schlüssel zu einem gelingenden, selbstbestimmten Leben, doch ebenso für die Gesellschaft als Ganzes heute die wichtigste Ressource für künftigen wirtschaftlichen Erfolg. In Berlin ist hier viel zu tun: Bildungserfolg muss für alle möglich sein, unabhängig vom Elternhaus oder dem Wohnquartier.

An die Schulen werden dabei zu Recht hohe Erwartungen geknüpft. Eltern, Wirtschaft und weiterführende Bildungseinrichtungen erwarten die Vermittlung von Kompetenzen, die eine solide berufliche Entwicklung der Schüler ermöglichen. Sie erwarten zudem, dass Kinder und Jugendliche Verhaltensnormen erwerben, die einen friedlichen und respektvollen Umgang miteinander garantieren. Gleichzeitig leiden die Schulen jedoch an mangelnder Ausstattung und Überlastung durch die hohen Ansprüche. Verantwortlichkeiten werden dabei zwischen Schule, Staat und Elternhaus hin- und hergeschoben.

Aus der Zivilgesellschaft können nicht nur wichtige Impulse für Verbesserungen in der Bildungslandschaft kommen, sondern auch ganz praktische Unterstützung für Schulen, Lehrende und Lernende. Wichtige Fragen zu Schule als gesellschaftlicher Einrichtung kreisen um das drängende Thema, wie die Bildung und Erziehung der nachwachsenden Generation stärker zu einer Angelegenheit der Stadtgesellschaft werden kann, für die sich mehr Menschen verantwortlich fühlen. Wie kann die Schule gestärkt werden, damit sich gesellschaftliche Bindungswirkung entfalten und die an sie gestellten Erwartungen erfüllt werden können?

Mitglieder des Stadtgesprächs haben sich an zwei Veranstaltungen “Partner für Schulen” beteiligt und arbeiten – zusammen mit Anderen – an Projekten, um Schulen und andere bildungsorientierte Akteure besser untereinander zu vernetzen.